Favouritensieg beim NBS-Cup 2009
18.11.2009
Der amtierende Deutsche Meister BV Leipzig, wurde beim diesjährigen NBS-Cup in Nienburg/ Weser seiner Favouritenrolle gerecht und siegte souverän. Die Magdeburger Sivoba's spielten stark und wurden am Ende Fünfter.
Die Magdeburger Sivoba's starteten gegen das bosnische Team aus Zenica gut in die Vorrunde. Auch wenn die Bosnier klar als Favouriten zu sehen waren, so zeigten die Magdeburger jedoch, dass sie das Spiel nicht kampflos hergeben wollten. In langen Ballwechseln und mit guten Aktionen wurden viele Punkte erspielt. Auch wenn das Auftaktspiel verloren ging, das konnte die gute Stimmung nicht aufheben. Das zweite Gruppenspiel gegen den Nachwuchs aus Leverkusen gewann Magdeburg dann aber sicher und stand damit auf Platz 2 der Gruppe.
In der Zwischenrunde warteten dann die Mannschaften aus Berlin und London. Gegen Berlin reichte es leider wieder einmal nicht zu einem Sieg. Also musste das Spiel gegen die Briten entscheiden, wo Magdeburg in der Endrunde spielen würde. Und es wurde ein echtes Endspiel, denn der Gegner aus London entpuppte sich als kampfstarker Gegner, der keinen Ball verloren gibt. Die Angriffe der Sivoba's wurden hervorragend herausgespielt und platziert in der gegnerischen Hälfte untergebracht, aber die Londoner schafften es immer wieder den Ball zurück zu bringen. Entsprechend knapp (25:23 / 26:24) ging das Spiel dann auch zu Ende. Aber egal ob knapp oder nicht, das Ziel war erreicht. In der Endrunde ging es dann für Magdeburg um Platz 4.
Der erste Endrundengegner war - schon wieder - das Team aus Zenica. Doch trotz großem Einsatz, es nutzte nichts - auch diesmal gewann Zenica und Magdeburg konnte sich maximal noch Platz 5 sichern.
Im Spiel um Platz 5 wartete dann einmal mehr die Mannschaft aus Hamburg auf die Sivoba's. Doch im Gegensatz zu den Deutschen Meisterschaften 2009 waren die Hamburger diesmal chancenlos. Konsequent, kampfstark und sicher erspielten sich die Magdeburger Punkt um Punkt, setzten sich in beiden Sätzen frühzeitig ab und erarbeiteten sich einen klaren 2:0-Sieg.
Insgesamt ein tolles Ergebnis für Magdeburg, vor allem wenn man bedenkt, dass das Team wieder einmal nicht in Bestbesetzung antreten konnte. So fehlten mit Frank Weißleder, Torsten Stöter, Radovan Jaroszak und Anett Jelitte gleich vier wichtige Spieler.
Im entscheidenden Spiel um den Turniersieg setzte sich am Ende der BV Leipzig erwartungsgemäß gegen den PSC Berlin durch und sicherte sich so den diesjährigen Titel.
Aufstellung HSV Medizin Magdeburg
Für Magdeburg spielten: Mandy Küsel, Konstanze Jahn, Stefan Krohn, Ronny Strohmeyer, Ronny Ebeling, Marco Wenzel und Christoph Tamm.
Endstand
| Platz | Team |
|---|---|
| 1. | BV Leipzig |
| 2. | PSC Berlin |
| 3. | Nienburg |
| 4. | Zenica |
| 5. | HSV Medizin Magdeburg |
| 6. | THE Hamburg |
| 7. | London |
| 8. | Bayer 04 Leverkusen (Nachwuchs) |
| 9. | Kopenhagen |
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