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Bayer Leyerkusen siegt beim Werner-von-Siemens-Cup 2010

23.06.2010

Leverkusens Ziele für 2010 sind deutlich formuliert. Bei den Deutschen Sitzvolleyball-Meisterschaften im Oktober will man sich vor heimischem Publikum den 19. nationalen Titel sichern. Und diese Zielstellung wurde im entscheidenden Spiel gegen den amtierenden deutschen Meister aus Leipzig deutlich gemacht. Die Neuauflage des DM-Finales von 2009 entschied diesmal Bayer 04 mit 2:0 (25:23, 25:21) für sich und sicherte sich so den Sieg bei der 21. Auflage des Werner-von-Siemens-Cup.

Sitzvolleyball - Werner-von-Siemens-Cup - Bayer Leverkusen siegt gegen den BV Leipzig

Zum ersten Mal seit langem konnten die Magdeburger Sivoba’s wieder in (Beinahe)Bestbesetzung bei einem Turnier antreten. Hoch motiviert und mit dem Ziel bei der siebenten Teilnahme endlich einmal die Finalrunde einzuziehen, startete das Team in das Turnier.

Das Auftaktmatch gegen den späteren Turniersieger aus Leverkusen ging zwar verloren, aber der guten Stimmung im Team konnte das nicht schaden. Im Gegenteil, denn in den nächsten beiden Spielen blieben die Gegner „London Lynx“ und „Norway All Stars“ dann ohne Chance und Magdeburg erspielte sich jeweils einen klaren 2:0-Sieg. Im abschließenden Gruppenspiel gegen „Dros Alterno“ sollte dann ein weiterer Sieg her, um sicher in die Finalrunde einzuziehen. Den Beginn des Spiels verschliefen die Magdeburger jedoch gründlich und so lag man schnell mit 6 Punkten hinten, die dann auch – trotz starkem Spiel – bis zum Ende des ersten Satzes nicht mehr ganz aufgeholt werden konnten (Magdeburg verlor den Satz am Ende mit 21:25). Im zweiten Satz startete das Team dann deutlich besser und erarbeitete sich schnell einen deutlichen Vorsprung, den man bis zum Ende auch nicht mehr abgab (25:18 für Magdeburg). Aufgrund des sehr großen Starterfeldes wurde in der Vorrunde kein Tiebreak gespielt, so dass am Ende die kleinen Punkte über den Einzug in die Finalrunde entscheiden mussten. Und hier hatten die Magdeburger Sivoba’s dann die Nase vorn – Platz 2 in der Gruppe A und damit sicherte sich das die Mannschaft um Trainer Frank Weißleder bereits Platz 6.

Das Minimalziel war erreicht, aber wenigstens einen weiteren Sieg wollten die Sivoba’s jetzt noch feiern. Und genau mit diesem festen Ziel vor den Augen ging die Mannschaft in das erste Match gegen Pinneberg. Mit viel Dynamik und Einsatzwillen setzte man den Gegner unter Druck und erspielte sich schnell einige Punkte heraus. Aber mit dem Sieg sollte es trotzdem nichts werden, nicht zu letzt weil die taktischen Anweisungen von der Bank auf dem Feld nicht 1:1 umgesetzt wurden. Pinneberg siegte am Ende mit 2:0 (25:21, 25:20).

In das vorletzte Spiel gegen den PSC Berlin ging die Mannschaft absolut optimistisch an. Nach einem verheißungsvollen Beginn und einigen schnellen Punkten für Magdeburg, war es dann die Routine des Berliner Kapitäns Steffen Barsch, die den Unterschied machte. Schnell sortierte er das Berliner Spiel neu und mit geschickten Tempowechseln, ließ Berlin daraufhin die Magdeburger selten dazu kommen ihr Spiel zu machen. Endergebnis: 2:0 (25:15, 25:15) für Berlin.

Vor dem letzten Spiel gegen Wroczlaw war allen Beteiligten relativ klar, dass ein Sieg nur schwer möglich sein würde. Also hieß die Devise des Trainers Erkenntnisse gewinnen und verschiedene Varianten ausprobieren.

Trainer Frank Weißleder zeigte sich rückblickend zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben insgesamt ein sehr gutes Turnier gespielt. Das Team zeigte eine mannschaftlich geschlossen gute Leistung. Selbst bei einem Rückstand reagierten die Spieler nicht nervös und spielten konzentriert weiter. Ich habe ansehnliche Spiele gesehen, die mich sehr optimistisch in die Zukunft blicken lassen. In der Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften im Oktober haben wir trotzdem noch einiges zu tun. Die „Baustellen“ sind im Laufe des Turniers deutlich geworden und genau an diesen Stellen werden wir im weiteren Jahresverlauf intensiv arbeiten.“

Für die Sivoba’s spielten: Ronny Ebeling, Mandy Küsel, Stefan Krohn, Torsten Stöter, Ronny Strohmeyer, Anett Jelitte, Marco Wenzel, Christoph Thamm und Solveig Kriehmig.

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