Sitzvolleyball EM 2011: Deutschlands Herren siegen
10.10.2011
Im Duell der beiden noch ungeschlagenen Mannschaften der Gruppe B setzte sich Deutschland mit 3:0 durch und hat damit den Gruppensieg vor Augen. Am morgigen Spieltag treffen die Sonnbichler - Schützlinge auf die Mannschaft aus Polen, die sich beim 3:2-Sieg gegen Großbritannien die ersten Punkte sichern konnte.
Das deutsche Team begann gegen die Niederlande in der gewohnten Stammformation. Schnell erarbeitete es sich eine Führung, die es auch im Verlaufe des Satzes nicht mehr abgeben sollte. Im Angriff punkteten immer wieder Mannschaftsführer Jürgen Schrapp und Heiko Wiesenthal. Thomas Renger zeigte sich stark verbessert und sorgte im Mittelblock für zahlreiche Punkte, sodass der Satz mit 25:19 gewonnen wurde.
Im zweiten Satz brachte Rudi Sonnbichler auf der Zuspielposition den Berliner Steffen Barsch für Benjamin Oesch. Der Berliner fügte sich nahtlos in das Team ein. Basierend auf einer erneut starken Feldverteidigung wurde der Satz mit 25:12 beendet.
Im dritten Satz ersetzte Barbaros Sayilir (Leverkusen) Christoph Herzog in der Startformation. Angefeuert von den Zuschauern hatten die Holländer dieses Mal einen besseren Start. Das deutsche Team geriet zunächst mit 1:3 ins Hintertreffen, konnte beim 3:3 aber schon wieder ausgleichen. Der Berliner Zuspieler Steffen Barsch agierte sehr variabel und setzte alle Angreifer erfolgreich in Szene. Beim Stand von 15:9 kam mit Martin Rickmann ein weiterer Ergänzungsspieler zum Einsatz. Dennoch geriet das deutsche Team niemals ernsthaft in Gefahr und sicherte sich den Satz mit 25:19. Mit diesem Sieg baute das Team von Rudi Sonnbichler und Co-Trainer Jürgen Vorsatz die Führung in der Tabelle weiter aus.
Bundestrainer Rudi Sonnenbichler: „Mit dem 3:0-Erfolg bleibt mein Team weiterhin in der Erfolgsspur. Aufgrund der starken Belastung im Ukraine-Spiel haben wir eine differenzierte Vorbereitung betrieben. Während die zweite Sechs konzentriert mit dem Ball gearbeitet hat, war für die Stammformation aktive Regeneration angesagt. Trotz der lautstarken Unterstützung der niederländischen Fans haben wir einen souveränen 3:0-Sieg gelandet. Im dritten Satz hatte ich die Möglichkeit, fast alle Ergänzungsspieler einzusetzen. Trotzdem geriet das Team nie in Bedrängnis, was für die mannschaftliche Geschlossenheit spricht.“
Autor: Jörg Frischmann
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