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ZSK Zenica holt sich verdient den Pokal

21.11.2005

Am vergangenen Wochenende fand das mittlerweile legendäre Sitzvolleyballturnier in der Meerbachhalle in Nienburg/ Weser statt. Bereits 32 mal wurde das Turnier vom Nienburger Behindertensportverein ausgetragen und auch in diesem Jahr wieder mit internationaler Beteiligung.

ZSK Zenica Das klar favourisierte Team aus Bosnien setzte sich in der Gruppe A sowie in der Zwischenrunde klar durch und traff somit im Finale auf die Mannschaft des BV Leipzig. Die Leipziger um Trainer Tilo Gartz spielten stark auf und konnten das Finale lange Zeit spannend gestalten. Am Ende setzte sich jedoch wieder einmal bosnische Routine durch und Zenica gewann mit 25:18 und 25:21. Mit diesem dritten Turniersieg in Folge geht der Wanderpokal nun endgültig auf die Reise nach Bosnien.

Im kleinen Finale besiegte Hamburg die Gastgeber aus Nienburg knapp mit 25:23 und 25:22. Auf den weiteren Platzierungen folgen Berlin und Cottbus.

Stefan Krohn im Angriff Für die Sivobas hieß es am Ende wieder einmal Platz 7. Auch wenn es scheint, dass sie auf diese Platzierung neuerdings ein Abo haben, so war doch in diesem Turnier einiges anders als sonst. Die hinlänglich bekannte "Aufwärmphase" dauerte diesmal nicht ein ganzes Spiel, sondern lediglich einen Satz gegen eine mit 2 bosnischen Spielern aufgefüllte Berliner Mannschaft. Keine Frage es begann etwas holprig, doch in der Satzpause erinnerte sich das Team an die vom leider nicht anwesenden Trainer Frank Weißleder ausgegebene Maxime "Gehet hin und habet Spaß!". Und so gelang es den Sivobas ab Beginn des zweiten Satzes unter Beweis zu stellen, dass hier in den letzten Monaten ein echtes Team entstanden ist.

Torsten Stöter im Angriff Im nächsten Gruppenspiel wartete dann Gasgeber Nienburg auf die Sivobas. Und obwohl diese mit gleich 3 bosnischen Spielern antraten um überhaupt spielfähig zu sein, ließen sich die Sivobas nicht entmutigen. Mit engagierten Aktionen und mit Kampf bis zum letzten Punkt setzten sie die "Nienburger" mächtig unter Druck und verloren am Ende denkbar knapp mit 27:25 und 25:22.

In der Endrunde mußten die Sivobas dann am frühen Sonntag morgen gegen Cottbus und Kopenhagen um die Plätze 5 - 8 antreten. Morgenstund hat Gold im Mund stimmt leider nicht immer! Vielleicht lag es aber auch daran, dass die Mannschaft die Anweisung ihres Trainers am Abend zuvor etwas zu genau genommen hatten ;-)

Wie auch immer das morgentliche Auftaktspiel ging mit jeweils 25:19 verloren, so dass am Ende nur noch das Spiel um Platz 7 offen stand. Die Sivobas besannen sich noch einmal auf ihr Spiel und besiegten Kopenhagen am Ende deutlich in 2 Sätzen.

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Bilder vom Turnier gibt es hier:

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