Sitzvolleyball » Spielregeln
Mannschaftskonstellation:
Bei offiziellen internationalen Veranstaltungen müssen mindestens fünf Spieler mit einer Behinderung
pro Mannschaft auf dem Feld sitzen.
Zusätzlich darf dann noch ein sogenannter "Minimal Handicap Player" auf dem Platz sitzen. Dies ist ein Spieler, der "nur"
Einschränkungen hat (z.B. ein instabiles Kniegelenk). Deutschlandweit werden diese Regeln allerdings nicht so eng ausgelegt. Hier werden die Teams
häufig auch mit Spielern aufgefüllt die keine Behinderung haben.
Netzhöhe:
bei den Herren 1,15 Meter und bei den Frauen 1,05 Meter
Bewegung:
Die Spieler können sich mit Hilfe von Armen und Beinen am Boden fortbewegen. Oberste Grundregel ist jedoch, daß das Gesäß zum Zeitpunkt der Ballberührung, Bodenkontakt haben muß. Ist dies nicht der Fall, verliert die Mannschaft den Ballwechsel (Bezeichnung: Lifting).
Zählweise & Bälle:
Da die Sitzvolleyballregeln den internationalen Volleyballregeln folgen, zählt seit 1999 jeder Ball als Punkt. Ein Satz wird von der Mannschaft gewonnen, die als erste 25 Punkte erreicht und zwei Punkte Vorsprung hat (möglich auch z.B. 30:28). Das Spiel gewinnt die Mannschaft, die als erste drei Sätze gewonnen hat, wobei der fünfte Satz (Tie Break) nur noch bis 15 Punkte gespielt wird.
Regelwerk
Das ausführliche Regelwerk (in englischer Sprache) können Sie hier als PDF-Dokument abrufen (ca. 260kb).








